Sprechstunden

Glaukomsprechstunde

In unserer Glaukomsprechstunde bieten wir Ihnen je nach der bei Ihnen vorliegenden Glaukomform einen individualisierten Diagnose- und Therapieplan an, der Ihre Erkrankung auch unter Berücksichtigung z.B. internistischer Begleiterkrankungen und Medikation als entscheidende Vorrausetzung für den Behandlungserfolg ganzheitlich erfasst. Wir werden bei Ihnen individuell anhand entsprechender Spezialuntersuchungen klären, welche Therapie Ihnen langfristig das bestmögliche Behandlungsergebnis bietet.

Bei bestimmten Glaukomerkrankungen ist insbesondere eine enge Zusammenarbeit mit ihrem Hausarzt erforderlich, die wir mit Ihrem Einverständnis gern durchführen.

Typischer Untersuchungsablauf

Bei Ankunft im Augenzentrum melden Sie sich bitte in unserer Anmeldung.

Nach der Bestimmung ihrer Sehschärfe, des Gesichtfeldes und des Augeninnendruckes werden nach einer Befundbesprechung ggf. weiterführende
Untersuchungen im Rahmen unserer Glaukomspezialdiagnostik veranlasst. Anschließend werden die erhobenen Befunde mit Ihnen besprochen und mit Ihnen
ein Behandlungskonzept festlegt. Sie und ihr Hausarzt erhalten gern einen ausführlichen Bericht.

Krankheitsbild Glaukom

Kinderophthalmologie / Sehschule

Unsere diplomierten Orthoptistinnen behandeln in Koordination mit unseren qualifizierten Augenfachärzten Personen aller Altersstufen – vom Säugling bis zur Seniorin – in den Bereichen Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.
Vorsorgeuntersuchungen an Kindern erachten wir im Augenzentrum Höfe als besonders wichtig.


Die orthoptische Sprechstunde umfasst:
  • Das Erkennen und Behandeln von diversen Schielformen (verstecktes und sichtbares Schielen)
  • Abklärungen einer möglichen Sehschwäche (Amblyopie) und deren Therapie
  • Vorsorgeuntersuchungen bei Kleinkindern: Für eine erfolgreichere Behandlung von kindlichen Sehstörungen ist eine Früherkennung besonders wichtig. Das Sehen muss vom Gehirn gelernt werden! Die Entwicklung der Sehschärfe ist im Alter von 7 Jahren praktisch abgeschlossen. Deshalb empfehlen wir bei allen Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren, eine Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen, auch dann, wenn Sie keine Auffälligkeiten bemerkt haben.
  • Abklärungen von Fehlsichtigkeiten (Kurz- und Weitsichtigkeit und oder Hornhautverkrümmung), meistens nach zusätzlichem Tropfentest
  • Das Erkennen von Funktionsstörungen der Augenmuskeln (Schwächen oder Lähmungen)
  • Beurteilung von Doppelbildern und ggf. Verordnung von Hilfsmitteln (Brillengläser/Prismen)
  • Abklärungen bei Problemen der beidäugigen Zusammenarbeit, wie z.B. des Stereosehens
  • Abklärungen bei Kopfschmerzen/Leseproblemen/Winkelfehlsichtigkeit
  • Orthoptische Untersuchungen bei Teilleistungsschwäche, wie z.B. Legasthenie
  • Beurteilung von Augenzittern (Nystagmus)
  • Neuroophthalmologische Abklärungen
  • Brillenverordnungen (eventuell nach zusätzlichem Tropfentest)
  • Gesichtsfelduntersuchung
  • Prüfung des Farbsinnes (auch bei Kleinkindern)


Folgende Beobachtungen lassen auf ein Abweichen der normalen Entwicklung des Auges schliessen und sollten unbedingt abgeklärt werden:

  • Schielen ab dem 6. Lebensmonat (ein Schielen wächst sich NIE aus!)
  • Augenzittern
  • Ein oder beide Augen sind oft gerötet
  • Pupille scheint grau statt schwarz
  • Ein oder beide Augen sind aussergewöhnlich gross
  • Herunterhängen eines Lides
  • Eingeschränkte Beweglichkeit


am Verhalten:
Wenn ein Kind…

  • lichtempfindlich ist
  • oft die Augen reibt
  • oft blinzelt
  • zeitweise ein Auge zukneift
  • den Kopf schief hält
  • ein Bilderbuch oder Gegenstände sehr nahe vor die Augen nimmt
  • sehr nahe an den Fernseher rückt
  • oft stolpert, oft daneben greift
  • beim Lesen und Schreiben undeutlich, verschwommen sieht
  • beim Lesen oder Schreiben schnell ermüdet, Augenbrennen angibt oder tränende Augen


Für Fragen und weitere Auskünfte sind wir gerne für Sie da. Mehr Informationen finden Sie unter www.orthoptics.ch, www.orthoptistinnen.de oder www.orthoptik.at.

Brillen und Kontaktlinsen

Die meisten Fehlsichtigkeiten (Kurz-, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung) können durch die entsprechende Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen werden.
Zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr stellt sich bei jedem Menschen die sog. Alterssichtigkeit ein, so dass in der Nähe befindliche Gegenstände nicht mehr scharf gesehen werden können. Für das scharfe Sehen von nahen Gegenständen muss das Auge eine Naheinstellung durchführen (akkomodieren). Mit zunehmendem Alter lässt die Akkomodationsfähigkeit nach.

Brillen
Mit einer Nahkomfortbrille wird die Sehfähigkeit in der Nähe verbessert. Eine Gleitsicht- / Variluxbrille unterstützt in allen Bereichen des Sehens. Diese Brille ermöglicht ein optimales Sehen in der Weite und Nähe, ebenso kann sie für mittlere Distanzen wie z.B. Computerarbeit verwendet werden.
Bei besonderen Anforderungen am Arbeitsplatz kann eine Arbeitsplatzbrille mit individuell abgestimmtem Sehschärfenbereich hilfreich sein.
Bei bestimmten Augenerkrankungen (z.B. Schielen, Schwachsichtigkeit, Trockenes Auge, Maculadegeneration) können Spezialbrillen Ihre Lebensqualität deutlich verbessern.

Kontaktlinsen
Kontaktlinsen (hart, weich oder Mehrstärken-Kontaktlinsen) sind eine Alternative zur Brille. Hornhaut- und/oder Bindehautschäden lassen sich durch perfekte Auswahl, Anpassung und Kontrolle der Kontaktlinsen durch einen erfahrenen Kontaktlinsenspezialisten vermeiden.

Wir verwenden auschliesslich hochwertige Kontaktlinsen:


  • sehr hohe Sauerstoffdurchlässigkeit – atmungsaktiv
  • hoher Wasseranteil und hohe Wasserbindungsfähigkeit – optimaler Tragekomfort
  • ggf. mit integriertem UV-Blocker – Maculaschutz


Torische Kontaktlinsen
Torische Kontaktlinsen können Hornhautverkrümmungen ausgleichen und sorgen so für optimales Sehen.

Multifokale Kontaktlinsen
Multifokale Kontaktlinsen optimieren die Nah- und Fernsicht sowie den Bereich für mittlere Distanzen (ähnlich Gleitsichtgläser) und ermöglichen so eine klare Sicht in fast jeder Entfernung.

Formstabile (harte) Kontaktlinsen
Da bestimmte Augen nicht mit weichen Kontaktlinsen versorgt werden sollten, bieten wir Ihnen auch für besondere Problemstellungen (z.B. Keratokonus, fortschreitende Kurzsichtigkeit) eine Lösung an.







Myopieprophylaxe für Ihr Kind - Kurzsichtigkeit stoppen



Was ist eine Myopie?

Bei Kurzsichtigkeit (Myopie) wächst der Augapfel zu sehr in die Länge mit der Folge, dass das Bild nur noch in die Nähe scharf, in die Ferne aber verschwommen erscheint. Eine Verlängerung des Auges um einen Millimeter, von 24 auf 25 mm, erzeugt etwa 2.7 Dioptrien Kurzsichtigkeit.
Die häufigste Form der Kurzsichtigkeit tritt im Schulalter, meist zwischen dem 8. und 15. Lebensjahr, auf. Die Kurzsichtigkeit bleibt in der Regel erhalten und neigt zum Fortschreiten.
Die Anzahl myoper (kursichtiger) Kinder und Jugendlicher hat in den letzten Jahrzehnten massiv zugenommen. Dies ist unter anderem auf die zunehmenden Nahtätigkeiten, wie Bildschirmarbeit, Smartphone Nutzung oder stundenlanges Lesen zurückzuführen, die Augen stellen sich durch Längenwachstum auf das Sehen auf kurze Distanzen (Kurzsichtigkeit) um.
Es ist wichtig diesem Prozess entgegenzuwirken, da das verstärkte Augenwachstum bei hohen Kurzsichtigkeiten (Myopien über Minus 6 dpt) zu einer späteren Netzhautablösung, oder anderen Schäden führen kann, welche die Sehfähigkeit deutlich einschränken können.


Möglichkeiten, die Kurzsichtigkeit zu hemmen


Medikamentös - Atropin Augentropfen

Nach neuen, wissenschaftlichen Erkenntnissen lässt sich das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit durch eine spezielle Tropfentherapie reduzieren ggf. stoppen. Hierfür empfehlen wir unseren Patienten die Verwendung von Atropin (Tollkirsche, Atropa Belladonna) Augentropfen in minimaler, nebenwirkungsarmer bis -freier Dosierung. Atropin hemmt nachweislich das Längenwachstum des Auges und damit die Kurzsichtigkeit.

In der Regel ist eine konsequente 1-mal abendliche Anwendung über einen Zeitraum von 2 Jahren ausreichend.


Spezielle Kontaktlinsen - Orthokeratologie
Wissenschaftlich ist ebenfalls bewiesen, dass spezielle Kontaktlinsen wie z.B. die Ortho-K-Linse, die Entwicklung der Kurzsichtigkeit stoppen oder mildern können.
Für die Anpassung dieser Linsen sind unsere Kontaktlinsenspezialisten speziell ausgebildet. Sie bieten Ihnen bzw. Ihren Kindern in Kombination mit einem individuellen Sehtraining die Möglichkeit, das Voranschreiten der Kurzsichtigkeit zu verlangsamen, evtl. zu stoppen.


Weitere Ansätze um die Kurzsichtigkeit zu hemmen

Epidemiologische Studien zeigen, dass Kinder umso weniger kurzsichtig werden, je länger sie im Freien waren. Deshalb wird allen Kindern ausreichend Aufenthalt im Freien empfohlen, am besten zwei bis drei Stunden täglich.
Nach 30 Minuten Beschäftigung in die Nähe (Lesen, Handy etc.) sollten 10 Minuten Pause eingehalten werden.
Es sollte mit einem Abstand von mindestens 30 cm gelesen oder gearbeitet werden. Hierdurch wir eine zu starke Naheinstellung der Augen vermieden.



Gern beraten wir Sie und bieten Ihnen bzw. Ihren Kindern die individuell bestmögliche Behandlung an.



Low Vision Rehabilitation

Wenn die Brille nicht mehr reicht – Hilfe für blinde und sehbehinderte Menschen

Ziel unserer Low Vision Rehabilitation (Sehrestnutzung und Sehrestförderung) ist ein möglichst hoher Grad an Selbständigkeit in Ihrem Leben durch Entwicklung Ihres Sehpotentials und/oder eine bessere Ausnützung Ihres vorhandenen Sehrestpotentials.

Mordernste Techniken ermöglichen es Blinden oder Sehbehinderten heute wieder aktiv am Leben teilnehmen zu können.

Für eine erfolgreiche Low Vision Rehabilitation stehen Ihnen die erfahrenen und im Team eingespielten Spezialisten des Augenzentrum Höfe (Augenärzte, Optiker, Orthoptisten) fachübergreifend im Rahmen unserer Low Vision Rehabilitations – Sprechstunde und – falls erforderlich – auch im Rahmen von Hausbesuchen – zur Verfügung.


Typischer Ablauf unseres Low Vision Rehabilitations-Trainings:Untersuchungen:
  • Sehschärfe in Ferne und Nähe
  • Kontrastsehen
  • Gesichtsfeld
  • Farbsinn

Ermitteln Ihres visuellen Bedarfs

  • Sehbedarf
  • Vergrößerungbedarf
  • Lichtempfindlichkeit
  • Erproben geeigneter Hilfsmittel
  • Ermitteln der individuellen visuellen und technischen Grenzen
  • Erarbeiten eines Trainingsplanes
  • Training mit diversen Hilfsmitteln
  • Training einzelner Fertigkeiten in verschiedenen Alltagssituationen (Beruf, Schule, Wohnung, Freizeit)
  • Nachbetreuung (Befundkontrollen, Anpassungen, Rücknahme von ungebrauchten Hilfsmitteln)
  • Enge Zusammenarbeit mit Orientierungs- und Mobilitätstrainern.



Selbsthilfeorganisationen Schweiz

SZBLIND – Schweizerischer Zentralverein für das Blindenwesen
www.szb.ch
Beratungsstelle Linth
Hauptstr. 4
8867 Niederurnen
Tel. 055 610 40 44
Schweizerischer Blindenbund
www.blind.ch
BFVI – Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz
www.bfvi.ch
Low Vision Zentrum für sehbehinderte Kinder & Jugendliche
www.lowvisionzentrum.ch


Maculasprechstunde

Die Maculasprechstunde hat ihren festen Platz im Augenzentrum Höfe. In Abhängigkeit von Stadium, Form und Begleiterkrankungen bieten wir Ihnen nach einer schmerzfreien Diagnostik mit modernster Technik einen exakt auf Ihre Maculaveränderungen abgestimmten Therapieplan an.


Da wir die Makuladegenerationen als ganzheitliche Erkrankung verstehen, legen wir auch hier Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt, die wir gern mit Ihrem Einverständnis durchführen.

Typischer Untersuchungsablauf

Bei Ankunft im Augenzentrum melden Sie sich bitte in unserer Anmeldung.

Nach der Bestimmung ihrer Sehschärfe, ihrer Maculafunktion (mit einem speziellen Laserverfahren) und der dreidimensionalen mikrostrukturellen Erfassung der 10 unterschiedlichen Schichten Ihrer Macula werden nach einer Befundbesprechung mit Ihnen ggf. weiterführende Untersuchungen im Rahmen unserer Maculaspezialdiagnostik veranlasst. Anschließend werden die erhobenen Befunde mit Ihnen besprochen und mit Ihnen das Behandlungskonzept festlegt, das Ihnen langfristig das bestmögliche Behandlungsergebnis bietet. Sie und Ihr Hausarzt erhalten gern einen ausführlichen Bericht.




Trockenes Auge (Sicca-Syndrom)


In unserer Sicca-Sprechstunde ermitteln wir die Ursache(n) der Funktionsstörung Ihres Tränenfilms und bieten Ihnen eine exakt darauf abgestimmte Therapie an.
Kontaktlinsenträger mit trockenen Augen bitten wir, uns bei der Terminvereinbarung entsprechend zu informieren, um einen Kontaktlinsencheck mit einplanen zu können. Ggf. genügt ein Wechsel der Kontaktlinsen oder ein spezielles Benetzungsmittel um Ihre Beschwerden zu lindern.




Hausbesuche

Sollte Ihnen ein Besuch unserer Praxis nicht möglich sein, können Sie gern einen Termin für einen Hausbesuch vereinbaren.